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„Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern.“
Indira Gandhi
Am Ende der Gymnasialen Oberstufe soll für die Schüler die Studierfähigkeit stehen. Als Grundvoraussetzung hierfür gilt eine vertiefte Allgemeinbildung und ein sicheres Beherrschen von Methoden zum geistigen Arbeiten. Der Geschichtsunterricht in der Oberstufe soll in einem großen Maße dazu beitragen, dass Schüler diese Voraussetzungen erlangen.
Der Oberstufenunterricht im Fach Geschichte zielt darauf ab, Entwicklungslinien und Gegenwartsbezüge zu historischen Geschehnissen und Prozessen aufzuzeigen. Es soll verdeutlicht werden, dass die kritische Auseinandersetzung mit Vergangenheit und ihre Rekonstruktion als Geschichte eine notwendige Bedingung für die Sicherung und den Erhalt einer demokratischen Gesellschaft ist.
Um diese Vorgabe möglichst umfangreich mit Leben zu füllen, ist eine Teilnahme an dem Vorhaben „Bremer Stadtforscher“ der Universität Bremen in Planung. In diesem Vorhaben sollen „Schülerinnen und Schüler … über die projektorientierte Auseinandersetzung mit Stadt(teil)-bezogenen Themen die Prinzipien und Werte demokratischer Mitwirkung an ihrem Wohnort erfahren können, zugleich aber auch Kompetenzen, Fragestellungen und Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen lernen.“
Der Geschichtsunterricht in der Oberstufe unterscheidet sich somit von dem der Sekundarstufe I, in der die Epochen in chronologischer Reihenfolge von der Antike bis zur Gegenwart durchgenommen werden. Im Geschichtsunterricht der Oberstufe werden vielmehr problemorientierte Schwerpunktthemen, die in Einzelkursen unterrichtet werden, ausgewählt, in denen jeweils ein Gegenwartsbezug hergestellt wird. Trotz einer nicht chronologisch vorgegebenen Reihenfolge werden die zeitlichen Inhaltsbereiche Altertum / Mittelalter und frühe Neuzeit / 19. Jahrhundert / 20. Jahrhundert behandelt. Hauptaugenmerk wird hierbei auf die deutsche und europäische Geschichte gelegt, außereuropäische Geschichte wird in mindestens einem Einzelkurs behandelt.
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